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Hydrotherapie 2 months ago

Ich lerne ja immer wieder gerne bei Profiläufern wie die das so machen, vor allem auch was die so zur Regeneration machen, um am nächsten Tag wieder munter weiter laufen und erneut Bestleistungen erbringen zu können.

Vieles davon, wie tägliche Massage, kann ich natürlich nicht umsetzen, aber nun habe ich von Ryan Hall, Olympiateilnehmer im Marathon, gelesen. Nach einem langen Lauf – es muss nicht mal direkt danach sein, sondern geht auch später am Tag – geht der noch in den Pool und kickt eine Viertelstunde ganz locker und entspannt vor sich hin.

Nun habe ich leider das Problem, dass ich es mit dem Kraulen und vor allem mit dem Kickboard nicht wirklich so habe. Das heißt, es kommt schon mal vor, dass ich beim Versuch mit Schwimmbrett entweder gar nicht von der Stelle komme oder sogar rückwärts schwimme. Das ist mir viel zu frustrierend, aber da ich trotzdem gerne (brust-)schwimme und das leider wieder viel zu heiße Wetter geradezu dazu auffordert, gehe ich nun nach dem Laufen auch gerne noch ins Wasser.

Mir ist es sonst immer irgendwie zu “popelig” vorgekommen, nur eine Viertelstunde im Schneckentempo zu schwimmen, aber wenn man das Ganze statt “Schwimmen” einfach umtauft auf “Hydrotherapie”, ergibt es auch schon wieder einen ganz neuen Sinn. Wenn es passt und ich die Gelegenheit habe, bin ich nun also des Öfteren noch im Pool zu finden.

Eine Viertelstunde oder 500m gaaaanz langsam, mit Betonung auf Strecken und Dehnen, das tut besonders nach dem Laufen so unglaublich gut, dass ich es jedem Läufer nur empfehlen kann. Danach bleibe ich noch 10 Minuten im Wasser und mache meine üblichen Dehnübungen. Noch entspannender als an Land und ebenfalls sehr empfehlenswert (wenn Wasser und Luft warm genug sind).

Wenn ich dann immer noch Zeit habe, lege ich mich ein bisschen auf die Liege, esse meinen Apfel und trinke meinen Proteinshake oder Riegel und schaue den anderen Freibadbesuchern beim Schwimmen zu. Heute war viel los, High School Schwimmtraining. Da konnte ich mich gar nicht losreißen. Ich hätte ganz bestimmt nichts dagegen, eine “Swim Mom” zu werden. Wenn unser Sohn auch nur ein bisschen nach seinen Eltern oder seinem Großvater – einem ehemaligen Leistungsschwimmer – kommt, werde ich ihn bestimmt zum ein oder anderen Sporttraining fahren müssen wenn es soweit ist.
Da hatte ich heute schon mal die Gelegenheit zum Träumen und ehrlich gesagt freu ich mich jetzt schon darauf!



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